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Wissen über Honig

Ein kulinarischer Genuß

Ob als Brotaufstrich, im Tee, als schmackhafte Zutat in der Küche oder als wohltuende Anwendung in der Apitherapie oder bei einer Honigmassage- Erwachsene und Kinder lieben Honig.

Für ein 500g Glas Honig legen die Bienen 50.000 km zurück. Das ist mehr als eine Umrundung der Erde. Auf dieser Reise besuchen die Bienen bis zu zehn Millionen Blütenpflanzen um deren Nektar mit dem Rüssel aufzusaugen.

Damit aus dem Nektar Honig wird, trocknen die Bienen diesen im Stock und lagern in mehrmals um. Dazu wird der Nektar wieder von der Biene aufgenommen, im Honigmagen zwischengelagert und mit Enzymen, organischen Säuren und weiteren Substanzen verfeinert.

Das Endprodukt ist ein Naturprodukt höchster Güte dessen Geschmack und Farbe von den beflogenen Blüten abhängt.


Honig- ein Cocktail verschiedener Nährstoffe

Honig enthält mehr als 100 verschiedene Vital- und Nährstoffe.
Haupbestandteil von Honig sind Fructose und Traubenzucker, welche je nach Sorte bis zu 80% des Honiges ausmachen. Neben den beiden Energiespendern Frucht- und Traubenzucker enthält Honig noch weitere wertvolle Inhaltstoffe. Hierzu gehören Eiweiße, freie Aminosäuren, Azetylochlin, Flavonoide, Aromastoffe, organische Säuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Die beiden Zuckerarten des Honiges (Frucht- / und Traubenzucker) werden schnell in das Blut aufgenommen und machen den Honig so zu einem perfekten Energiespender. Unter den freien Aminosäuren ist Prolin hervorzuheben. Diese wird beim Menschen zum Beispiel für die Bildung roter Blutkörperchen benötigt. Mit den Vitaminen C, den Vitaminen er B-Gruppe und dem Vitamin H findet sich im Honig eine beachtliche Auswahl von notwendigen Vitaminen wieder. Bei den Mineralstoffen und Spurenelementen finden sich Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen, znk und Magan ebenso wie das für den Muskelaufbau notwendige Chrom und das für gesunde Zähne und Knochen benötigte Fluor. Je nach Honigsorte finden sich im Honig auch Flavonoide (natürliche Pflanzenfarbstoffe) und die für den Geshmack zuständigen Aromastoffe und organische Säuren. Zwar sind nicht alle Substanzen in hoher Konzentration vorhanden jedoch ergänzen Sie sich hervorragend.


Ein Genußmittel mit Tradition

In Spanien zeugen 12.000 Jahre alte Höhlenmalereien von einem frühen Genuß des Naturproduktes Honig. Damals wurden jedoch noch keine organisierte Bienenzucht betrieben. Deren Anfänge beginnen vor 7.000 Jahren in Anatolien und vor 4.000 Jahren in Mesopotamien und Ägypten.

Die Köstlichkit Honig hatte in dieser Zeit einen hohen Preis. So hatte im dritten Jahrtausend vor Christie ein Topf Honig den Wert eines Esels. In Ägypten galt Honig als Speise der Götter und als Quelle der Unsterblichkeit. Das Volk konnte sich Honig als Luxusgut nicht leisten, die Pharaoen hingegen nahmen Honig soagr mit ins Grab.

Im Altertum lehrte dann unter anderem der Arzt Hippokrates (477-377 v. Chr.) das Honig Fieber senken und die Leistung von Athleten steigern kann. Auch der berühmte Arzt Paracelus (1493- 1541) hat Honig nachweislich zur Herstellung vieler Heilmittel genutzt.

Bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurde die Wirkung des Honiges geschätzt. So wurden viele Soldaten im ersten und zweiten Welkrieg mit Honigumschlägen behandelt. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde Honig von anderen Segnungen der modernen Medezin verdrängt, gewinnt aber in der letzten Zeit durch das aufleben der Apitherapie wieder sehr stark an Bedeutung.